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Zuletzt aktualisiert am
17.05.2010

Leine Frühlingsfahrt Hodenhagen-Verden Rotenburg Ottersberg
Ostertour Ardéche Pfingsten am Schweriner See Brandenburgische Seen
XIII. Elbe-Mammut-Marathon    

 
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Leine Frühlingsfahrt am 08. März 2003 

Wetter: Sehr durchwachsen
Auffällig: Das Leineufer ist über weite Strecken eine wilde Bauschuttdeponie. (Warum schreitet da eigentlich keine Behörde ein ???!!!)
Schön: Das erste Storchenpaar hat seinen Horst bezogen.

                 
Hodenhagen - Verden am 16. März 2003  

Wetter: Super
Auffällig: Hochwasser
Schön: Viele Schwäne, Kiebitze, vereinzelt Wildgänse
Unschön: Unsere "First Lady" ist beim Einsteigen in Rethem ausgerutscht und hat sich die Hand gebrochen.
Von hier aus wünschen wir gute Besserung !!!!

Rotenburg - Ottersberg  

Wetter: Super
Auffällig: 19 Paddler, die Jugend fast vollzählig vertreten
Schön: Gemütliche Sonntagstour!

                    

Ostertour an die Ardéche  - Reisebericht - 

Die diesjährige Ostertour an die Ardéche fand statt in der Zeit vom 05. bis 20. April.
05. April
Treffen Raststätte Allertal, 7.00 Uhr. Fahrt nach Lons le Saunier, Frankreich. Außer einem
Stau, ca. 30 Minuten, bei Hannmünden lief es echt super. Nach mehreren Pausen kamen wir an der Hamburger-Bude in Besancon an. Die sonst so beliebten Mega-Hamburger waren eine echte Enttäuschung! Das Management war zwar das Alte, die Qualität leider nicht. Beschluss: Dieser Stopp fällt in Zukunft aus. Genau 20.00 Uhr waren wir auf dem Campingplatz in Lons le Saunier.
06. April
Start 8.00 in Lons le Saunier. Ohne Probleme locker nach Vallon Pont d´Arc.

Ankunft am Campingplatz ca. 13.00 Uhr. Die übliche Action. Zelte aufbauen, alles herrichten. Das Wetter war im Prinzip super. Strahlend blauer Himmel, aber heftiger Mistral. Wir hatten Angst um das Gemeinschaftszelt.
Ein Blick zum Fluss brachte keine Freude. So wenig Wasser wie noch nie!
Zum Abendessen gab´s, typisch norddeutsch, Kohl und Pinkel. Manuela hatte super vorgekocht. Danke!

07. April

Der Wasserstand war wirklich mies! Trotzdem, ab zum Charlemagne, Kehrwasserfahren üben. Der Charlemagne war absolut harmlos. Nach ca. 1 Stunde üben stieg der Wasserstand plötzlich deutlich an. Das Kraftwerk am Chassezac hatte wohl Wasser abgelassen. Jetzt machte das üben wirklich Spaß! Auf dem Foto sieht man Patrik, unseren jüngsten Einerfahrer, bei der Einfahrt in die Stromschnelle. Nach dem wir genug geübt hatten, ging's zurück zum Campingplatz. Der Mistral hatte sich gelegt. Also kaffeetrinken, sonnen, relaxen. Die ganz Harten bekamen noch mal Grünkohl zum Abendessen, der Rest Nudeln mit Gemüse.
Morgen geht's zur Céze.

Patrik am Charlemagne

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

08. April



Kay hat aus einem Baum, ca. 4-5m über Flussniveau eine 11kg Gasflasche geborgen. "Da war das Neue noch nicht von ab", wie Kay zu sagen pflegt. Es lagen so allerlei Zeugen der Katastrophe an den Ufern oder hingen in den Bäumen. Für uns aber war es ne schöne Tour zum eingewöhnen. Abends hab ich dann gekocht. Thailändisch! Hühnerbrust in Kokoscreme mit Ingwer. Dazu knackig geschmortes Gemüse und Reis. Zum Nachtisch gab's Vanillequark mit Früchten. Erwähnt werden muss noch, dass Meike leicht angesäuert war, weil sie das Wehr nicht fahren durfte! Jörg hat die nächsten Tage wohl schlechte Karten!
Das schöne Wetter ist erstmal vorbei. Wir fuhren zur Céze. Außentemperatur 4°C. Beim Paddeln ging's aber ganz gut. Auch hier, wie auf der Ardéche, wenig Wasser. Deutlich zu sehen waren die Spuren des letzten Hochwassers. Auf der ganzen Paddelstrecke (15km) waren hunderte von Bäumen durch den Fluss entwurzelt worden und säumten als stumme Zeugen der Katastrophe unseren Weg. Es muss ein gigantisches Hochwasser gewesen sein!

 



Kay mit Gasflasche

09. April
Gegen Morgen fing es zu regnen an. Entsprechend lahm war die Stimmung. Jeder hatte wohl für sich beschlossen: "Heute paddeln wir eh nicht"! So gegen 9 Uhr krochen die Ersten aus den Federn (Zelten). Während des Frühstücks blieb Jörg unerbittlich! Also paddelten Jörg und ich von Ruoms zum Zeltplatz. War ne schöne gemütliche Tour, trotz gelegentlicher Regenschauer. Nach der Ankunft haben wir schön lange warm geduscht. Herrlich!

10. April


Sönke auf der Oberen Ardeche
 

Das Wetter hat sich gebessert. Kein Regen mehr. Heute ist Markttag in Vallon. Alf, Jörg und Sönke paddeln die Obere Ardéche von St. Didier. Sönke steigt in Ruoms aus, Jörg und ich paddeln weiter bis zum Zeltplatz. Der Wasserstand auf der Ardeche war, bedingt durch den Regen, ganz ordentlich. War ne schöne Tour!
11. April
Obere Ardéche von Vogue nach Ruoms.
Heute war paddeln für alle angesagt. Das Wetter war durchwachsen, der Wasserstand stark gefallen. Es war stellenweise eine echte Rutschparty. Wie vorhergesagt, ereignete sich die erste Kenterung. Aber nicht wie erwartet Heiner, sondern Helga nahm ein Bad in der Ardéche. Kurz nach dem Start, unter der alten Eisenbahnbrücke von Vogue, hat Helga das Kehrwasser wohl nicht richtig erwischt. Das wars! Bei der Rettungsaktion hat Jan sich den Daumennagel gequetscht. War schön blau und tat gut weh. Die Tante Doktor hat´s gerichtet. Nagel angebohrt, Blut spritze laut Jan ziemlich weit. Dann wurde es aber schnell besser mit dem Daumennagel.

An der Oberen Ardéche


12. April


               Björn schleppt Heiner ab




 


Heute stand die Schlucht auf dem Programm. Das Wetter war super, die Stimmung auch. Die erwarteten Kenterungen ließen länger als erwartet auf sich warten. Heiner enttäuschte uns nicht! Die Turbine, von uns als Ort einer wahrscheinlichen Kenterung vorhergesagt, wurde sein Verhängnis. Unter dem tosenden Beifall von mindestens 30 Paddlern vollzog Heiner perfekt die halbe Rolle. Boot und Paddel wurden geborgen. Heiner musste über mindestens 50m abgeschleppt werden. Björn war danach echt kaputt! Etwas später kenterte Helga, Benjamin folgte. Doch, großes Kompliment, Benjamin machte die ganze Rolle. Beifall von der gesamten Gruppe für Benjamin! Am Ziel nutzte Björn die Chance, den Fahrtenleiter zu baden! Herrlich! Zum Abendessen gab´s dann Bremer Knipp, Geburtstagsessen für Jörg. Schmeckte besser als erwartet. Rotwein und geistige Getränke gab's natürlich auch.
13. April
Obere Ardéche von Lanas nach Ruoms. Gestern war Simon zu uns gestoßen. Heute seine erste Tour im Kajak. Kurze Einführung am Start in Lanas, ab ging's. Wider Erwarten Kenterte er nicht an der Rutsche von Lanas, es war zwar ganz knapp, aber er überstand die Tour ohne zu baden. Benjamin hatte mit der Rutsche dann doch Probleme. Er versuchte nach der Kenterung drei mal zu rollen, dann gab er auf und schwamm. Ansonsten ging's problemlos bis zum Ziel. Heute Abend gibt´s Spaghetti Bolognese. Die Küchencrew arbeitet gut, unter meiner Anleitung, versteht sich.
 


Die Rutsche in Lanas

14. April


          Jörg und Fabrina am Hackmesser

                   Heiner auf dem Stein

 

Heute wieder Schlucht paddeln. Das Wetter war gut, die Stimmung auch. Wir mussten länger als erhofft auf die erste Kenterung warten. Als Jörg und Meike durch die Wellen glitten und Meike vor Freude Lustschreie von sich gab, drehte Heiner sich um, er wollte den Grund für das Gejuchze wissen. Im Kehrwasser keine gute Idee! Er kenterte prompt. Auch Kay hatte wenig später Probleme mit dem Kehrwasser! Völlig unerwartet, an einer als harmlos bekannten Stelle, ging er baden. Sein Versuch zu rollen, so Meike, scheiterte kläglich! Unser Gast, Simon, erhielt ebenfalls die Ardéche-Taufe. Nachdem er alle schwierigen Stellen gemeistert hatte, wurde ihm ein harmloser, etwas größerer Stein zum Verhängnis. Heiner setzte den Glanzpunkt der ganzen Tour! Er traf den Stein in der Turbine perfekt, schob sich drauf und blieb auf dem Trockenen sitzen. Aber, Kenterung vermieden!


15. April
Obere Ardéche von St. Didier nach Balazuc. Es war ne Schnapsdidee!! Viel zu wenig Wasser. Mehr gerutscht als geschwommen. Das Wetter allerdings war super! Hat sich also doch gelohnt.
 


16. April
           

Jörg, Fahrtenleiter und Chef von´s Ganze!

Heute ist der Sommer endgültig ausgebrochen! Ich verzichte darauf die Schlucht zu paddeln, liege in der Sonne und lese einen Krimi. Paddeltechnisch ist zu vermelden, dass Heiner seine Dritte Kenterung geschafft hat. Ansonsten keine Höhepunkte. Alle sind glücklich und zufrieden

18. April
Heute ist Markttag, paddelfrei. Wir gehen zum Markt, kaufen ein und machen uns einen gemütlichen Tag. Heute Abend gibt´s Paella, mit totem Fisch und so! Lecker!

19. April
Mangels anderer Möglichkeiten wollten wir heute die Ardéche von Lanas nach Ruoms paddeln. Ich bin auch schön brav mitgefahren und wollte aufs Wasser. Am Start mußte ich feststellen: "Neoprenanzug vergessen" Also hab ich Fahrdienst gemacht und den Rest des Tages gefaulenzt.

20. April
Alles abbauen. Um 10.00 Uhr verlassen wir den Campingplatz und machen uns auf die Heimreise. Es war mal wieder richtig schön!

 

Pfingsten am Schweriner See      

Die diesjährige Pfingsttour war ein voller Erfolg. Mit Wohnmobil, Wohnwagen und Zelt haben wir die Pfingsttage am und auf dem Schweriner See verbracht. Jeden Tag gab es eine andere Tour. Alles völlig stressfrei und ganz entspannt. Jeder konnte zudem seinen Interessen frönen. Kurt konnte seine Erinnerungen an die Kindheit in Schwerin auffrischen und Geschichten aus der alten Zeit erzählen. Alle haben einen kurzen Stadtbummel gemacht und festgestellt, Schwerin ist eine wirklich tolle Stadt. Die Innenstadt mit der Fußgängerzone ist wirklich schön. Prima Shopping, nette Kneipen und Cafes, sehenswerte Gebäude.
Am Pfingstmontag, als es richtig windig war, haben Telse und ich beschlossen, nicht zu paddeln. Wir haben uns den ganzen Tag in Schwerin um die Ohren gehauen. Schlossbesichtigung mit Schlosspark, Stadtbummel, Kaffee und Kuchen im Cafe Prag, Besichtigung des Doms und der Kunstausstellung.

Am Schweriner See

 

 

 

 

XIII.Elbe-Mammut-Marathon
Freitag 13.06.03 bis Sonntag 15.06.03

Teilnehmer: 32, davon zwei Kanuwanderer (Hero+Fidi)
Wetter: Super, die ganze Strecke im Zweier ohne Spritzdecke gepaddelt
Anreise: So schnell wie nie, wir waren bereits um 09:30 in Meissen ( Abfahrt ROW 5:00 )
Freitag: Von Dresden ,,Blaues Wunder “ bis  Meissen / 30 km
Samstag: Start in Meissen um 5:00
Ankunft in Coswig um 20:00 / 155 km
Sonntag: Start in Coswig um 7:15
Ankunft in Magdeburg um 15:45 / 88 km
Probleme: Keine, auch der Fahrer fand auf Anhieb den richtigen Weg ( Marcus )
Sonstiges: Wie immer, Erdbeertorte nach der Ankunft in Magdeburg
Rückfahrt: Problemlos, Ankunft ROW 19:45

Brandenburgische Seen
Die diesjährigen Sommerferien wollten wir in aller Ruhe irgendwo am Wasser verbringen um, wie sollte es anders sein, ein wenig zu paddeln. Es zeigte sich bald, dass auch Fidi und Winfried an einem ruhigen Ferienlager interessiert waren. Also beschlossen wir gemeinsam was zu planen. Gelandet sind wir dann in Fürstenberg in Brandburg. 
















 



Alle die diese Gegend kennen, werden mir zustimmen, ein herrliches Fleckchen Erde. Wie gesagt, wir wollten viel Ruhe, gut essen und ein wenig Paddeln. Wir kamen voll auf unsere Kosten. Alle Touren aufzuzählen die wir gemacht haben, wäre vermessen. Alle waren sie schön, alle waren etwas anders. Besonders beeindruckend waren die Feldberger Seen und der Rheinsberger Rhinn, so was von klarem Wasser hab ich noch nicht gesehen. Wir haben jeden Tag ca. 4 Stunden gepaddelt, Ruhetage eingelegt, auf Kultur gemacht. Winfried und Fidi haben die Touren geplant, wir sind mitgepaddelt. Sehr schön, sehr bequem.
 

 

 

Fidi wartet, dass wir endlich loskommen um was essen zu gehen.

 

 

 

 


Wie bereits erwähnt, wollten wir auch gut essen. Das bedeutete, dass wir sowohl selbst kochten als auch das gastronomische Angebot wahrnahmen. Beides hat seine Reize. Das kulinarische Angebot war vielfältig, dies gilt für die Gaststätten ebenso wie für das Selbstgekochte. Unsere neueste Creation gibt es hier "Hähnchenpfanne Fürstenberg" .