23.06 - 29.06.2005
Gepäcktour auf der Peene
In diesem Jahr ging ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Eine Gepäcktour auf
der Peene! Eigentlich sollte es eine kleine gemütliche Tour für Fidi und mich
werden, ich beschloss dann aber, das Ganze als Vereinstour anzubieten, und siehe
da, schon wenige Minuten nach der Ankündigung waren 6 Interessenten da. Als die
Tour endlich losging, waren wir 10 Paddler. Die Planung der Tour war ganz
einfach, ein bisschen Recherche im Internet, eine E-Mail an den
Fremdenverkehrsverband Mecklenburgische Schweiz sowie Mecklenburg - Vorpommern,
ein Blick in den Kanuführer und ab gings. Die Broschüren der o.g.
Fremdenverkehrsverbände sind sehr zu empfehlen! Ein spezieller Dank geht an
Ines, die uns am Ziel in Kamp abgeholt hat und an ihre Eltern, die uns das
Abstellen der Autos in Demmin ermöglicht haben.
Am Montag nach Arbeitsschluss erfolgte die Anreise nach Dahmen am Malchiner See.
Dort angekommen haben wir die Zelte ausgeladen und die Autos nach Demmin
versetzt. Nach der Rückkehr hieß es Zelte aufbauen. Während der Autoversetzerei
haben die zurückgebliebenen bereits das Lokal am Campingplatz inspiziert und für
gut befunden. Wir haben schön gegessen und das Bier verkostet. So soll eine Tour
losgehen.

Auf dem Campingplatz in Dahmen

Unsere erste Tagesetappe führte uns vom Campingplatz Dahmen über den
Malchiner See, den Dahmer Kanal und den Peenekanal in den Kummerower See. Ziel
dieser Tagesetappe war der Campingplatz Gravelotte.

Wir paddelten am rechten Ufer des Malchiner Sees bis zum Dahmer Kanal. Nach
einigem Suchen fanden wir schließlich die Einfahrt in den Dahmer Kanal. Hier
konnte man schon erahnen, warum die Peene auch "Amazonas des Nordens" genannt
wird.
Nachdem schon auf dem Campingplatz in Dahmen die Nachtigallen einen
"Höllenspektakel" aufgeführt hatten, war die Zahl der Vogelstimmen die man hier
hören konnte um ein vielfaches mehr.
Nur sehen konnte man die Sänger nicht.

Pause in Malchin

Auf dem Dahmer Kanal

Auf dem Peenekanal

Ausfahrt aus dem Peenekanal
in den Kummerower See

Da die Wellen auf dem Kummerower See uns ganz schön zu schaffen
machten und wir zudem noch nicht genau wussten, wo wir unsere Zelte aufschlagen
sollten, besichtigten wir den Campingplatz Sommersdorf. Da vom Campingplatz
niemand aufzutreiben war, die nächste Kneipe laut Bodo zu 500m weit weg war,
beschlossen wir nach Gravelotte weiterzupaddeln.

Brigitte landet in Gravelotte an.

Es zeigte sich, dass die in allen Beschreibungen gegebene
Warnung, dass der See vor allem bei Südwest- und Nordwestwinden in kurzer Zeit
einen gefährlichen Wellengang erzeugen kann, stimmt. Obwohl wir fanden, der Wind
sei nicht so schlimm, hatten wir ordentlichen Wellengang und waren froh, als wir
endlich in Gravelotte anlanden konnten.

Wasserwanderrastplatz (WWRP) Gravelotte, Ziel unserer ersten
Tagesetappe.
Eintrag im Fahrtenbuch: Camingplatz Dahmen/Malchiner See - WWRP Gravelotte,
29km.
Zu berichten ist von einem schönen WWRP, einem schönen Hotel mit
gutem Essen und gepflegtem Bier.
